Bernd Wolf Bernd Wolf
Bernd Wolf

Bernd Wolf studierte Malerei und Kunsttheorie an der Städekschule in Frankfurt am Main bei Raimer Jochims. Es folgte ein Studium der Philosophie. Wolfs ausgedehnte Reisen und insbesondere ein 1000 km langer Fußmarsch von Frankfurt nach Cap-Ferret, den er alleine unternahm, beeinflussten sein Denken und Empfinden, prägten ihn nachdrücklich und hatten großen Einfluss auf sein künstlerisches Schaffen. Es war ihm ein Bedürfnis, seine existentiellen Seins-Erfahrungen in seine Kunst einfließen zu lassen.

Sein Interesse galt den Übergängen vom Immateriellen ins Materielle und wiederum ins Immaterielle und der Überwindung von scheinbaren Gegensätzen. Kunst war für ihn nur Kunst, wenn sie transzendent war.

Die Auseinandersetzung mit japanischer Philosophie und Kunst war ein zentrales Thema im Leben Wolfs. Dabei ging es ihm um die Überwindung der Dualität, um die Gegensätzlichkeit aller Dinge und die Aufhebung derselben in der Balance von Plus und Minus, von Yin und Yang. Fragen wie: „Wo liegt das Helle im Dunkel, das Drinnen im Draußen, das Warme im Kalten?“ beschäftigten den Maler.

Ein weiteres wesentliches Anliegen war die Erlangung von Herrschaftsfreiheit. Das bedeutete für Wolf, die künstlerische Absicht bzw. die willentliche Manipulation des Kunstwerks aus dem Produktionsprozess zu verbannen. Diese Idee spielte bereits im frühen 20. Jhdt. im Dadaismus eine Rolle.

mehr...

Ende der 1960er Jahre gab es in den Arbeiten des Malers einen künstlerischen Wendepunkt. Bernd Wolf verzichtete fortan auf Arbeitsmaterialien wie Pinsel oder Spachtel. Die Hand wurde zu seinem ausschließlichen Malwerkzeug.

Seine Handbilder wollen nichts darstellen, sie sind ungegenständlich – Farbkumulationen, die wie Wolken ballende oder wie Rauch diffundierende Farbphänomene über die Leinwand zu schweben scheinen.  Sie entstanden, indem sich der Künstler stetig kreisend um die liegende Leinwand herumbewegte und seine Farben mit reibenden, kreisenden und wischenden Bewegungen auftrug. Das fertige Kunstwerk lässt die vollführten Handbewegungen erkennen, dokumentiert ihre Richtung und Geschwindigkeit.

Bernd Wolf´s Absicht: absichtslos schaffen, nichts erreichen müssen, sondern erreicht werden in einem dem Bewusstsein unzugänglichen Prozess. Manche Leinwände übermalte der Künstler bis zu 30 Mal. Gelang ein Bild auf Anhieb, war er enttäuscht. „Scheitern schafft mehr Energie“, behauptete er. „Bilder sind Batterien. Ich speichere Energie in ihnen, die der Betrachter für sich abzapfen kann.“ Während des Entstehungsprozesses konnte er nicht wirklich beurteilen, wie seine Gemälde wirkten, da er keinen Abstand zu ihnen gewinnen konnte. Sein Schaffen war somit intuitiv, der kritisch abwägende und korrigierende Blick des Künstlers sollte vorsätzlich verstellt werden.  Erst kurz vor ihrer Vollendung wurde die Leinwand aufrecht hingestellt, so dass der Künstler Abstand nehmen und einige wenige schnelle Modifikationen vornehmen konnte.

Um die oft isoliert arbeitenden Künstler zu vernetzen, gründete Bernd Wolf die „frankfurter edition“, einen kleinen Verlag, in dem jährlich etwa 20 Unikatbücher in künstlerischer Kooperation entstanden, die unter anderem regelmäßig auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt wurden.

Ausstellungen

Ausstellungen
Städelmuseum, Frankfurt
Landesmuseum Wiesbaden
Kolbemuseum, Berlin
Ikonenmuseum, Frankfurt
Frankfurter Kunstverein
Kunstverein Herborn
Künstlerhaus, Berlin
Kleisthaus, Berlin
Marielis – Hess Stiftung, hr, FFM
Deutsche Bank, FFM
Karmeliterkloster, FFM
Werkbund, Frankfurt
Alte Oper Frankfurt
Grunewaldkirche, Berlin
OFB, Frankfurt und Berlin
Galerie Hanna Bekker vom Rath, FFM
Galerie König, Hanau
Galerie Hans Ostertag, FFM
Galerie der Künstler, FFM
Galerie Thea Fischer-Reinhardt, Berlin
Galerie Hartmann, Frankfurt
Galerie Kunstblock, München
Art Cologne, Köln
Art Frankfurt
Saatchi & Saatchi, Messe Frankfurt
Frankfurter Buchmesse
McCann Erikson, Frankfurt
Atelier Westflügel, FFM
Forum Stadtsparkasse, FFM

Sammlungen
Deutsche Bank, FFM
OFB, Frankfurt und Berlin
Sammlung Hessischer Rundfunk
Degussa, Frankfurt
Arthur Anderson, Frankfurt
Sammlung Jopp, Frankfurt
Mediplaza, Berlin
Lindner, Arnstorf

Ausstellungen

Ausstellungen
Städelmuseum, Frankfurt
Landesmuseum Wiesbaden
Kolbemuseum, Berlin
Ikonenmuseum, Frankfurt
Frankfurter Kunstverein
Kunstverein Herborn
Künstlerhaus, Berlin
Kleisthaus, Berlin
Marielis – Hess Stiftung, hr, FFM
Deutsche Bank, FFM
Karmeliterkloster, FFM
Werkbund, Frankfurt
Alte Oper Frankfurt
Grunewaldkirche, Berlin
OFB, Frankfurt und Berlin
Galerie Hanna Bekker vom Rath, FFM
Galerie König, Hanau
Galerie Hans Ostertag, FFM
Galerie der Künstler, FFM
Galerie Thea Fischer-Reinhardt, Berlin
Galerie Hartmann, Frankfurt
Galerie Kunstblock, München
Art Cologne, Köln
Art Frankfurt
Saatchi & Saatchi, Messe Frankfurt
Frankfurter Buchmesse
McCann Erikson, Frankfurt
Atelier Westflügel, FFM
Forum Stadtsparkasse, FFM

Sammlungen
Deutsche Bank, FFM
OFB, Frankfurt und Berlin
Sammlung Hessischer Rundfunk
Degussa, Frankfurt
Arthur Anderson, Frankfurt
Sammlung Jopp, Frankfurt
Mediplaza, Berlin
Lindner, Arnstorf

"Absichtslose Malerei", 190 cm x 145 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 190 cm x 140 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 190 cm x 143 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 190 cm x 150 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 140 cm x 230 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 125 cm x 90 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 190 cm x 145 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 190 cm x 145 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 60 cm x 60 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 60 cm x 60 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 190 cm x 150 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 125 cm x 90 cm, Casein auf Nessel

"Absichtslose Malerei", 125 cm x 110 cm, Casein auf Nessel