Aktuelle Ausstellung

Tilo Kaiser

160cm x 120cm, 2018 (963x1280)

Aktuelle Ausstellung

Tilo Kaiser

160cm x 120cm, 2018 (963x1280)

8. November 2018 - 18. Januar 2019

Die Werke des in Frankfurt geborenen, in London lebenden und international anerkannten Künstlers TILO KAISER sind farbintensiv, frech, inspirierend und zugleich provozierend.

Jedes Werk entsteht in Kombination unterschiedlichster Arbeits- und Ausdrucksweisen. Bildelemente, Zeichnungen, Skizzen etc. entstehen unabhängig voneinander, werden durch Zeitungsartikel, Druckmuster und andere Fundstücke ergänzt und dann Schicht um Schicht auf die Leinwand collagiert. Mit kräftiger Farbe und zarter Linienführung lässt Kaiser seine eigenen Welten und urbanen Lebensräume entstehen.
So fügen sich Einzelelemente aus der Architektur, des Designs, der Botanik, der Erotik und vielem mehr scheinbar gleichberechtigt und leichtfüßig auf der Leinwand zu einem Ganzen.

In seinen Werken finden sich Einflüsse der Pop Art, des abstrakten Expressionismus, der Comic-Zeichnung, der Welt der Computerspiele, der Werbung und des Films.
Mit Ausstellungen in Deutschland, Luxemburg, Belgien, Großbritannien, Frankreich, USA, Australien, Thailand, Singapur, Südkorea, Hongkong wird das Werk Tilo Kaisers einem internationalen Publikum präsentiert.

Vergangene Ausstellungen

Yvonne Behnke

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15. Juni - 21. September 2018

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Die Künstlerin Yvonne Behnke widmet sich seit vielen Jahren der ungegenständlichen Malerei. Sie lässt sich von unsichtbaren mikroskopischen Welten inspirieren, jedoch liegt es ihr fern, wissenschaftliche  Phänomene abzubilden.

Jedes Werk resultiert aus einem Gleichgewicht von Intuition,Technik und dem Spiel mit dem Zufall. So folgt der Farbauftrag zwar einem konkreten Programm, wird  jedoch von Zufällen unterbrochen, auf die die Künstlerin jeweils neu reagieren muss. Behnkes Arbeitsweise gleicht einer Meditation, ist Wiederholung von Gesten und Formen, die nicht nur viel Zeit und Geduld erfordert, sondern auch präzise Beobachtung dessen, was sich auf der Leinwand vollzieht.

Schicht für Schicht baut sich die Form auf dem Malgrund auf.  Behnke experimentiert dabei mit verflüssigten Farbpigmenten, die sie gezielt platziert, durch Neigung der Leinwand in Bewegung versetzt und den Trocknungsprozess schließlich durch Wärmeeinwirkung befördert und manipuliert. So entstehen Überlagerungen von Transparenzen, bei denen die unteren Farbschichten sichtbar bleiben und den künstlerischen Entstehungsprozess nachvollziehbar werden lassen. Die einzelnen Objekte erhalten Plastizität und Tiefe. Niemals wird es zweimal dasselbe Erscheinungsbild geben - so wie der Kosmos niemals zwei absolut identische Objekte schaffen wird.

Wie ein Bergkristall, der immer nach dem gleichen Prinzip wächst, aber durch äussere Umstände verschiedene Grössen und Formen annehmen kann, entwickeln sich Behnkes weiße organisch wirkende Welten auf der Leinwand. Jedes Gebilde hat dabei seinen eigenen Charakter.

„Moleküle“,  „DNA-Ketten“ sowie „Steinformationen“ winden sich über die dunkle Fläche und scheinen in Schwingung zu geraten,  kommen auf uns zu und treten wieder zurück. Alles erweckt den Eindruck, in Bewegung zu sein und dennoch versetzen die Werke den Betrachter in einen Zustand der Stille und der Kontemplation. Sie eröffnen vielfältige Interpretationsansätze, die zur Diskussion anregen.

Die Ausstellung wurde ergänzt durch Objekte & Installationen der Künstlerin
Philine Görnandt

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Franziska Haslinger

Franziska Haslinger

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27. Januar - 31. Mai 2018

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Franziska Haslinger (*1936, Berlin) widmet sich seit Jahrzehnten mit Konsequenz der Konkreten Kunst. Dabei findet sie vielfältige Ausdrucksformen.

Gegen die Reizüberflutung der Welt setzt Haslinger bewusst auf Reduktion der Bildform, auf  Klarheit in der Ausdrucksform, auf die Stille und die Einfachheit. Gestalterische Elemente ihrer Arbeiten sind Linien, Flächen, Raum und Farbe.
Auf der Suche nach „EINFACHHEIT“ lässt sie diese Elemente immer wieder neu in Interaktion treten. Die Arbeiten sprengen die konventionellen Bildeinfassungen, indem die Raumwand Hintergrund ihrer Arbeit ist. Mit Licht und Schatten, das auf die Objekte fällt, bedient sie sich zweier weiterer Wirkungsfelder.
Haslinger lenkt den Blick auf konkret Vorhandenes, denn die Bildelemente haben keine andere Bedeutung als sich selbst. Sie sollen keinen Bezug zu realen Gegenständen herstellen; sind weder Symbol noch Naturabbild.

Es entstehen „Schattenobjekte“ aus einfachen geometrischen Formen, bei denen die Werke mit ihrem eigenen Schattenbild eine Einheit eingehen und als solche wahrgenommen werden sollen. Der Schatten, der beweglich ist und sich mit dem Stand des Betrachters verändert, ist die Folge der Knicke und Faltungen des Objektes. Es sind Wandreliefs, die insbesondere durch die Entstehung ihres Schattenbildes den Raum erobern. Dabei spielt deren Oberflächenbeschaffenheit vorerst keine wesentliche Rolle. Das Grundmaterial besteht hierbei aus Metall, Pappe oder auch Holz, das monochrom gefasst wird.

Die klassische Konkrete Kunst behandelt Farbe als Masse. Farbe muss makellos sein, damit die Form des Objektes in seiner Wirkung nicht beeinträchtigt wird. Im Gegensatz dazu spielt bei Franziska Haslinger in ihren späten Werken das Antlitz von Farbe eine große Rolle. Sie verwendet seit den späten 90er Jahren Spanplatten, die mit transparentem Seidenpapier überspannt und monochrom gefasst werden. Die bewegte Oberfläche entsteht durch den jeweiligen Zuschnitt des Seidenpapiers und dessen Anordnung auf der Fläche sowie durch den Wechsel von transparenter Schichtung und farbiger Lasur. Die Textur des Klebers verändert zudem die Oberfläche und lässt „Farbklänge“ entstehen, die der Ölmalerei fremd sind. Die Farbe beginnt sich mit jedem neuen Auftrag zu verselbständigen und erhält ein Eigenleben. Wie eine zarte Haut legt sie sich um die harte Fläche des Arbeitsgrundes, bildet Falten oder zerreißt und gibt so den Untergrund und dessen Struktur frei. Dabei ergeben sich feinste Abtönungen, Helligkeits- und Strukturunterschiede, die sich insbesondere durch Licht und Schatten vor dem Auge des Betrachters  entfalten. Somit verbindet Haslinger optische und haptische Qualitäten miteinander und verleiht der Oberfläche ein räumliches Eigenleben.

Auch hier geht Haslinger ihren eigenen Weg innerhalb der Konkreten Kunst, bei der die Idee, nicht aber die Umsetzung dieser an die Handschrift des Künstlers gebunden ist. Die Werke der Ausstellung zeigen deutlich, dass bei aller Selbständigkeit des Materials doch die Handschrift der Künstlerin erkennbar und für die Aussage des jeweiligen Werkes maßgeblich ist.

Haslinger hinterfragt die Bedeutung der klassischen Begriffe der Malerei: Vorder-, Mittel- und Hintergrund, indem sie Farbe auf Nessel setzt, den Bildträger zum Mittelgrund erhebt und auf der Rückseite wiederum Farbe aufträgt. Sie öffnet damit den Hintergrund für das Raumerlebnis. Unterschiedliche Betrachtungsebenen entstehen, schaffen Verwirrung und faszinieren.

Aus Fundstücken ("objets trouves") wie Bretter und Obstkisten lässt Haslinger Raumreliefs entstehen. Ein Beispiel hierfür ist das Werk „Fassstärke“.

„Die Botschaft ist die Form“ nennt Franziska Haslinger die Serie von schwarz-weißen Werken, den „Bürstenbildern“,  die an Graphiken erinnern. Hierbei trägt sie Holzlasur auf Nessel auf. Die Arbeiten liegen dabei auf dem Boden, die Farbe tropft, das Material bildet Falten. Der mit Farbe getränkte Pinsel hinterlässt während der Entstehung der Form auf dem Malgrund Spuren, die deutlich nachvollzogen werden können. Mal ist der Farbauftrag eine batzige Masse, mal eine Folge feiner Linien, mal beinahe Farblosigkeit des Striches.

Für die Künstlerin Franziska Haslinger ist die Urform der Kreis. Das Rechteck entspricht aus ihrer Sicht der Logik, während der Kreis für das Gefühl steht. Diese Antipoden treten bei ihr in immer neuer Konstellation in Beziehung zueinander.

Unsere Künstler

Franziska Haslinger

Yvonne Behnke

Philine Görnandt

Tilo Kaiser

SAXA

Ngo van Sac

Die Galerie

Im Zentrum des pulsierenden Rhein-Main Gebietes präsentiert sich die Galerie in den stilvollen Räumen einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla. Mit einem hochwertigen und selektierten wechselnden Programm zeitgenössischer Kunst sowie der Kunst nach 1945 bieten wir ein breites Spektrum.

Neben der ständigen Ausstellung werden regelmäßig nationale und internationale Künstler im Rahmen von Einzelpräsentationen vorgestellt.

SIGHT – der Name ist Programm, denn unser Wunsch ist es, Ihnen die Freude und Begeisterung an der Kunst und deren weitreichender Bedeutung innerhalb unseres Alltags zu vermitteln. Indem Künstler den Sinn der Kunst jeweils neu erfinden und dafür eigene Lösungen anbieten, ist das einzelne Kunstwerk oftmals nur schwer zu verstehen. Wir möchten Ihnen den Weg vom reinen ANBLICK zum EINBLICK in das Kunstwerk erleichtern.

SIGHT bedeutet in der Übersetzung Anblick und Sehenswürdigkeit, also des Sehens würdig. Kunst kann unsere Sinne berühren, uns bewegen, motivieren und sie kann neue Sichtweisen eröffnen. Kunst ist kein Luxus, sondern sie kommuniziert Werte, Verhaltensmodelle und Weltanschauungen. Sie ist somit nicht nur ein Spiegel der Kultur, sondern sie verhilft dem Betrachter zur Erkenntnis dort, wo er sich auf die Seherfahrung einlässt.

Unsere Ausstellungen werden daher ergänzt durch Vorträge, Diskussionsrunden und Begegnungen mit den Künstlern, die es Ihnen ermöglichen, sich der Kunst und den Künstlern inhaltlich leichter zu nähern.

Kunstberatung

Die Kunst, mit der Sie sich umgeben, sollte Ausdruck Ihrer eigenen Persönlichkeit sein. Dazu ist es wichtig, zu erkennen, welche Art von Kunst, welches spezifische Kunstwerk zu Ihnen, Ihrem Interieur und zu der Architektur der Räume, in denen Sie sich aufhalten, passt. Um das ausgewählte Werk bestmöglich zur Geltung zu bringen, sollte es richtig platziert und akzentuiert werden. Dabei gilt es eine Vielzahl an Komponenten zu beachten.

Wir bieten daher eine professionelle und individuelle Beratung.

Im engen Dialog mit Ihnen entwickeln wir unter Berücksichtigung des vorgegebenen Budgets Konzepte und Lösungen für Ihre ganz persönlichen Wünsche, Vorlieben und Bedürfnisse.

Die sichere Entscheidung für ein Kunstwerk oder eine Kunstsammlung ist das Ergebnis zielgerichteter Gespräche, Informationen und Präsentationen ausgewählter Exponate. Bei Bedarf befördern und begleiten wir die Realisierung individueller Auftragsarbeit.

Auf Wunsch bieten wir Ihnen die Organisation und Umsetzung eines „Art-Events“. In Ihrem privaten Umfeld übernehmen wir die professionelle Einführung in Ihre Kunstwerke. Für das entsprechende Catering stehen uns kompetente Partner zur Verfügung.

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Über mich

Sabine Dorothee Krempel

Kunstberatung

Schon als Kind entdeckte ich meine Begeisterung für die bildenden Künste. Daher folgte nach der Ausbildung zur Verlagskauffrau das Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte. Neben der wissenschaftlichen Arbeit zum Werk Alexej von Jawlensky, widme ich mich nun als Galeristin neben der Klassischen Moderne auch der Kunst nach 1945 sowie den zeitgenössischen Kunstströmungen. Die Galerietätigkeit eröffnet mir dabei die Möglichkeit, ein interessiertes Publikum für die Kunst und deren Wirkung auf uns zu sensibilisieren und zu begeistern.
Als Vorsitzende der Wolfgang Arnim Nagel-Stiftung honoriere ich zudem die Leistungen junger künstlerischer Talente mit der regelmäßigen Vergabe des dotierten Wolfgang Arnim Nagel-Förderpreises.

News

Vernissage der Ausstellung Tilo Kaiser

Finissage der Ausstellung
Yvonne Behnke

21. September ab 19.30 Uhr

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Kunst und Gaumenfreude 

30. August von 19.30 bis 22.00 Uhr

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